Musikalische Leitung  -  Eckart Manke

Regie  -  Philip Stemann

Bühne und Kostüme  -  Jochen Diederichs

Dramaturgie  -  Ruth Bader

 

Gianni Schicchi  -  Emilio Marcucci

Lauretta, seine Tochter  -  Elisabeth Wimmer

Zita, genannt "die Alte"  -  Frauke May

Rinuccio, Neffe von Zita  - Rubén Olivares

Gherardo, Neffe von Buoso - Carsten Fuhrmann

Nella, seine Frau  -  Mechthild Bach

Gherardino, deren Sohn  -  Aino und Annina Järvenpää

Betto di Signa, Schwager von Buoso  -  Jussi Järvenpää

Simone, Cousin von Buoso  -  Rui Xiao

Marco, sein Sohn  -  Attila Mokus

La Ciesca, Frau von Marco  -  Daniela Vega

Maestro Spinelloccio, Arzt  -  Kevin Dickmann

Ser Amantio di Nicolao, Notar  -  Kevin Dickmann

Pinellino, ein Schuhmacher  -  Ulf Friederichs

Buoso Donati, eine reiche Leiche  -  Manuel Thiele

 

Aufführung in italienischer Sprache 

Es spielt das Kammerorchester der RathausOper Konstanz

Premiere: Samstag, 17. August 2019,

weitere Vorstellungen am 19., 21., 23. und 24. August 2019

 

Beginn jeweils um 20.45 Uhr

 

 

Florenz,  im Haus des Buoso Donati

 

Der reiche Buoso Donati ist tot. Die Verwandtschaft eilt herbei, doch die Trauer schlägt schnell in Ärger um: Denn die vermeintlichen Erben müssen feststellen, dass das Familienoberhaupt seinen gesamten Besitz einem Kloster vermacht hat.

 

Besonders betroffen sind Lauretta und Rinuccio, das junge Liebespaar. Ohne die Erbschaft bekommt Rinuccio niemals die Zustimmung, Lauretta zu heiraten. Lauretta versucht ihren trickreichen Vater Gianni Schicchi zu überzeugen, ihr zu helfen. Doch Schicchi ist in den Augen der ehrenwerten Verwandtschaft nur ein Emporkömmling. Mit der berühmten Arie "O mio babbino caro" versucht Lauretta ihn zu überzeugen.

 

Mit einem kleinen „però!“ (jedoch!) gewinnt Gianni Schicchi die gesamte Verwandtschaft für seinen Plan: Die Leiche wird in den Schrank gestellt, Schicchi auf alt und krank geschminkt und der Notar für ein neues Testament gerufen. Die gierigen Familienmitglieder buhlen um die besten Besitztümer. Und dennoch stehen die Betrüger am Schluss als die Betrogenen da.

 

„Gianni Schicchi“ ist ein bitterböser ironischer Einakter, der von der Gier der Menschen erzählt. Giovacchino Forzano ließ sich für das Libretto von einem Gesang aus Dantes „Göttlicher Komödie“ inspirieren und knüpfte an der Tradition der Commedia dell’Arte an. Giaccomo Puccini erfüllte sich mit Gianni Schicchi den lang gehegten Wunsch, endlich eine komische Oper zu schreiben.

 

Puccinis Oper wurde mit den Einaktern Il tabarro  und Suor Angelica zu der dreiaktigen Oper Il trittico verbunden. Die gemeinsame Uraufführung fand am 14. Dezember 1918 an der Metropolitan Opera in New York statt. Die RathausOper Konstanz bringt eine reduzierte Fassung für Kammerorchester zur Aufführung.